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Biotin |  Vitamin C |  D

chem. Bezeichnung: Ascorbinsäure

Bedeutung: Das Vitamin C hat die wichtige Aufgabe, andere biologische Wirkstoffe, wie z.B. die Vitamine B1, B2, A, E, Biotin, Folsäure und Pantothensäure, vor der Zerstörung durch Sauerstoff zu schützen. Es kann der Zelle je nach Bedarf Sauerstoff wegnehemen oder zuführen.
Auch sorgt es für eine funktionierende Abwehrfunktion des Körpers: Es ermöglicht die Funktion der weißen Blutkörperchen und fördert deren Aktivität. Auch unterstützt das Vitamin die Lymphozytenbildung und beteiligt sich an der Bildung von Interferon, einem Abwehrstoff.
Ascorbinsäure stimuliert die Bildung von Bindegewebe, Knochen und Zähnen. Außerdem beteiligt sie sich an der Kollagenfaserbildung, womit sie direkten Einfluss auf die Elastiztät der Haut nimmt. Gleichzeitig spielt sie eine wichtige Rolle bei der Wundheilung, bei der die Kollagenbildung besonders hoch ist.
Weiterhin fördert Vitamin C die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln. Auch stellt es einen wichtigen biologischen Entgiftungsfaktor dar, indem es die Bildung von Nitrosaminen im Magen hemmt.
Es spielt ebenfalls eine Rolle bei der Herstellung des Energiefaktors Carnitin, der unentbehrlich für die Funktion der Herzmuskeln ist.
Das Vitamin steuert auch unsere Aktivität, indem es die biogenen Amine (z.B. Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin) beeinflusst.

Haltbarkeit: Vitamin C ist empfindlich gegenüber Licht, Wärme, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Lagerung. Beim Garen gehen 40% verloren.

Beinflussung: Acetylsalicylsäure (Kopfschmerzmittel) fördert die Ausscheidung von Vitamin C. Wechselwirkungen treten mit der Pille, Glukokortikoiden (Entzündungshemmern) und Appetitzüglern auf. Kortisonpräparate hemmen die Aufnahme der Ascorbinsäure. Auch Antibiotika und Barbiturate (Schlafmittel) stören den Vitamin C-Haushalt.

Mangelkandidaten: Senioren zählen ernährungsbedingt zur Risikogruppe. Bei Stress, Nikotin, Alkohol und körperlicher Belastung kann eine erhöhte Dosis nötig sein.

Mangelerscheinungen: Bei einem Mangel kommt es zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen. Auch Appetitlosigkeit, Ermüdbarkeit und schlechte Wundheilung können ein Zeichen für Vitamin C-Mangel sein.
Im schlimmsten Fall tritt Skorbut mit den typischen Symptomen wie Störung der Kollagenbildung mit verzögerter Wundheilung, Schwellung des Zahnfleisches und Zahnausfall, Knochenschmerzen und Hautblutungen auf. Hinzu kommen innere Blutungen aufgrund von Schädigungen an den Kapillarwänden und gestörte Herztätigkeit, aber auch Anämie. 4-5 Monate ohne Vitamin C sind tödlich.

Überdosierung: Da Vitamin C wasserlöslich ist, ist eine Überdosierung unwahrscheinlich. Bei Überdosen ab 5 g pro Tag kann es jedoch zu Durchfall und Übelkeit kommen.

Vitamin A Vitamin B1 Vitamin B2 Vitamin B6 Vitamin B12 Biotin Vitamin C Vitamin D Vitamin E Folsäure Vitamin K Niacin Pantothensäure